Förderprojekte
Das Förderprogramm zur Strukturverstärkung und Verbreitung von Persönlichen Budgets sollte bei der Inanspruchnahme von Persönlichen Budgets Ideen wecken, wie und wo das neue Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen eingesetzt und wie sein Bekanntheitsgrad gesteigert werden kann. In den Jahren 2008 bis 2010 wurden das Persönliche Budget bundesweit in 30 Projekten erprobt. Hierfür stellte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Fördervolumen von 3,5 Mio. Euro zur Verfügung. Der nunmehr nach Vorlage aller Abschluss-Sachberichte der Einzelprojekte gefertigte "Bericht über Entstehung, Ablauf und Ergebnisse" gibt einen Überblick über die durchgeführten Projekte, die Entstehung des Programms und organisatorische sowie haushalterische Rahmenbedingungen.
Eine Kurzfassung der Ergebnisse jedes einzelnen Projektes und Kurzstellungnahmen sind, ebenso wie eine Gesamtbewertung des Programms mit entsprechenden Hinweisen, Inhalte des Berichts.
Das Förderprogramm hat maßgeblich zur erheblichen Steigerung der Inanspruchnahme von Persönlichen Budgets in der gesamten Bundesrepublik Deutschland beigetragen. Nach stagnierenden Zahlen Ende 2007 von rund 4.500 laufenden Budgets wurden mit Ende der Programmlaufzeit Ende 2010 bereits 14.200 Budgets mit stark steigender Tendenz gemeldet, so dass mit den bis Mitte dieses Jahres hochgerechneten mehr als 20.000 bewilligten Persönlichen Budgets die politische Vorgabe von 20.000 Budgets bis Ende 2012 (zuletzt gefordert vom damaligen Staatssekretär im BMAS, Herrn Andreas Storm, auf der Messe REHACARE im Oktober 2010) bereits Mitte 2012 erfüllt wird.
Im Folgenden finden Sie den Gesamt-Programmbericht sowie die Berichte der Einzelprojekte mit Handlungsempfehlungen, Seminarunterlagen, Videoclips etc.:



