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Wer entscheidet über den Schultyp?

Die Antwort auf die Frage nach dem geeigneten Schultyp richtet sich zum einen nach der individuellen Situation des Kindes. Darüber hinaus spielen auch die unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer zur Beschulung von Kindern mit Behinderung eine wesentliche Rolle.

Auf welche Schule ihr Kind gehen soll, ist für viele Eltern eine ganz grundlegende Frage. Je größer das schulische Angebot vor Ort, desto komplexer und schwieriger ist der Entscheidungsprozess. Das gilt für Eltern behinderter ebenso wie für die nicht behinderter Kinder.

Für Eltern behinderter Kinder ist der Ausgangspunkt häufig die Frage, ob ihr Kind gemeinsam mit nicht behinderten Kindern zur Schule gehen oder eine Förderschule besuchen soll.

Die Schulgesetze vieler Länder sehen hier einen Vorrang des gemeinsamen Unterrichts vor einer gesonderten Beschulung vor. Soweit möglich sollen auch junge Menschen mit Behinderungen eine Regelschule besuchen.

Wer für die Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs zuständig ist und welche Stellen maßgeblich die Entscheidung über den zu besuchenden Schultyp treffen, ist von Land zu Land unterschiedlich. Es werden selbstverständlich auch die Eltern des Kindes einbezogen. Außerdem können sich die Eltern bei Bildungsberatungsstellen und schulpsychologischen Diensten beraten lassen. In einigen Bundesländern haben Eltern behinderter Kinder ein weitgehendes Wahlrecht zwischen den Schulformen.

Die Entscheidung über den Förderort muss nicht endgültig sein. Schule, Elternhaus sowie soziale und therapeutische Dienste können eng zusammenarbeiten und so den Förderort zu einem anderen Zeitpunkt neu bestimmen.

Unterstützung im Vorfeld der Wahl des Förderortes oder auch bei Auseinandersetzung mit der Schulverwaltung über den "richtigen" Förderort im Einzelfall bieten verschiedene Initiativen und Verbände von und für Eltern bzw. Menschen mit Behinderungen.

 

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