Navigation und Service

Einfach teilhaben (Link zur Startseite)


Studienfinanzierung

Für Studierende mit Behinderung gelten bei der Inanspruchnahme von BAföG, Studienkrediten oder Stipendien grundsätzlich die gleichen Regelungen wie für nicht behinderte Menschen. Darüber hinaus können Leistungen zur Finanzierung des behinderungsbedingten Mehrbedarfs in Frage kommen.

Die wenigsten Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit verfügen über so viel Eigenmittel, dass sie die gesamten Kosten, die während eines Studiums anfallen, allein aufbringen können.

Studierende mit Behinderung können wie Studierende ohne Behinderung für die Finanzierung des Studiums BAföG beantragen, sich um Stipendien bewerben oder Kredite in Anspruch nehmen. Gleichzeitig gibt es im BAföG Sonderregelungen für Studierende mit Behinderung/chronische Krankheit. Sie betreffen z.B. die Förderungsdauer, die Anrechnung von Einkommen und Vermögen sowie die Altersgrenze.

Zusätzlich brauchen behinderte Studierende finanzielle Unterstützung, um ihren behinderungsbedingten Mehrbedarf decken zu können, da dieser von den oben genannten Finanzierungssystemen nicht berücksichtigt wird. Insbesondere die Kostenübernahme für den studienbedingten Mehrbedarf – also Studienassistenzen, Vorlesekräfte, Gebärdensprachdolmetscher/innen, technische Studienhilfen, Mobilitätshilfen etc. – muss sichergestellt werden.

Da es keine Finanzierung aus einer Hand gibt und unterschiedliche Kostenträger für einzelne Bedarfe zuständig sind, sollte die Klärung der Ansprüche unbedingt frühzeitig in die Hand genommen werden.

Detaillierte Informationen über die unterschiedlichen Bedarfe und die jeweiligen Kostenträger sowie Einzelheiten zur studentischen Krankenversicherung bietet die Broschüre "Studium und Behinderung" der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung IBS) des Deutschen Studentenwerks.

 

Zusatzinformationen

Haben Sie Fragen?

Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

Informationen

Redaktion

Nutzerhinweise

Seite

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales