Navigation und Service

Einfach teilhaben (Link zur Startseite)


Betriebliches Eingliederungsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement ist ein Instrument zur Wiedereingliederung langfristig erkrankter Beschäftigter. Ziel des Eingliederungsmanagements ist es, die Beschäftigten mit geeigneter Unterstützung im Betrieb zu halten und Entlassungen wegen Erkrankung oder Behinderung zu vermeiden.

Beteiligte

Für ein erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement empfiehlt es sich, möglichst alle im konkreten Fall betroffenen Beteiligten in das Verfahren einzubinden. Auch externe Unterstützung durch Servicestellen oder Rehabilitationskliniken können die Eingliederung von Beschäftigten unterstützen.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement sollte grundsätzlich auf den konkreten Betrieb abgestimmt sein. Soweit Betriebs- oder Personalrat vorhanden ist, muss dieser mit eingebunden werden. Wenn schwerbehinderte Menschen betroffen sind, muss auch die Schwerbehindertenvertretung beteiligt werden. In Großbetrieben kann es außerdem sinnvoll sein, ein Integrationsteam aus verschiedenen Beteiligten zu bilden.

Außerdem können auch zusätzliche externe Partner die Durchführung des BEM unterstützen. Dies wird zwar gesetzlich nicht gefordert, kann jedoch z. B. bei der Feststellung, ob Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich sind, hilfreich sein. Je nach Betriebsgröße kommen folgende interne und externe Beteiligte in Frage:

Mögliche Beteiligte im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
InternExtern
ArbeitgeberGemeinsame Servicestellen
Betroffene Mitarbeiter/ MitarbeiterinIntegrationsämter (bei schwerbehinderten Mitarbeitern)
SchwerbehindertenvertretungÄrzte, Rehabilitationskliniken
Betriebs-, PersonalratEinrichtungen der beruflichen Rehabilitation
BetriebsarztBetriebsnahe Dienstleister
Arbeitssicherheitsfachkraft, ArbeitsschutzbeauftragterDisability Manager
Betriebliche Sozialarbeiter
Integrationsteam

 

Zusatzinformationen

Haben Sie Fragen?

Bei fachlichen Fragen haben Sie die Möglichkeit uns telefonisch zu erreichen oder auch eine Anfrage mit dem dafür vorgesehenen Formular zu stellen.

Info-Telefon für Menschen mit Behinderungen 030 221 911 006

Informationen

Redaktion

Nutzerhinweise

Seite

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales